Bei einem schweren Tornado im US-Bundesstaat Missouri sind mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Der Wirbelsturm habe schwere Verwüstungen in der Stadt Joplin angerichtet, sagte der Gerichtsmediziner Mark Bridges vor Ort.
Die Behörden befürchten, dass die Zahl der Toten noch deutlich steigt. “Wir haben von etwa 100 Toten gehört, aber noch ist die Lage sehr unübersichtlich”, ergänzte Bridges gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.
Besonders betroffen ist die Stadt Joplin im Jasper County. Wie die örtliche Zeitung “News Leader” berichtete, kamen allein dort mindestens 24 Einwohner ums Leben. Das Unwetter zog offenbar mitten durch das Stadtzentrum und richtete dort gewaltige Schäden an.
Laut der Zeitung “Kansas City Star” wurde ein siebenstöckiges Krankenhaus von dem Wirbelsturm schwer getroffen. Augenzegen berichteten, es sehe nun einsturzgefährdet aus. Möglicherweise habe es in dem St. John’s Regional Medical Center auch gebrannt, da Rauch aus dem Gebäude aufgestiegen sei. Die Klinik sei evakuiert und die Patienten in umliegende Notunterkünfte gebracht worden. Nach Medienberichten hat der Sturm medizinische Geräte aus dem Krankenhaus bis zu 100 Kilometer weit weggeschleudert.
Auch an anderen Gebäuden in der Umgebung seien die Fenster herausgeflogen und Dächer teilweise abgedeckt worden. Eine Mitarbeiterin des Roten Kreuzes sagte CNN in einem Telefoninterview, noch nie ein solches Ausmaß an Zerstörung gesehen zu haben. “Ich würde sagen, 75 Prozent der Stadt ist praktisch verschwunden. Wir werden sehr viel Hilfe brauchen”, sagte Kathy Dennis.
bing maps
Schwer vom Tornado getroffen: US-Bundesstaat Missouri
Joplin liegt rund 215 Kilometer südlich der Stadt Kansas City im Südwesten Missouris. In Teilen der Region sei das Strom- und Telefonnetz ausgefallen. Viele Hauptstraßen seien unpassierbar. An einer Universität sei ein Notfall-Zentrum eingerichtet worden. Wegen der katastrophalen Schäden wurden Hilfskräfte aus dem gesamten Umland mobilisiert, auch die Nationalgarde wurde nach Joplin gerufen.
US-Präsident Barack Obama übermittelte den Angehörigen der Opfern des Unwetters sein Mitgefühl und würdigte die Arbeit derer, die “in dieser sehr schweren Zeit” ihren Freunden und Nachbarn helfen.
Frühzeitige Warnung unmöglich
Der Tornado hat nach Angaben der Nationalen Wetterbehörde gegen 17.45 Uhr Ortszeit zugeschlagen. Er war nach Auskunft von Meteorologen von Regen und Hagel verhüllt gewesen, so dass eine frühzeitige Warnung nicht möglich war.
Verletzte werden aus den Trümmern der Häuser in Joplin gerettet. Einwohner suchen nach Habseligkeiten. So gut wie nichts ist mehr übriggeblieben nach dem schweren Tornado.
Der Sturm war Teil eines riesigen Unwettersystems, dass sich am Sonntag über zahlreiche Staaten erstreckt hatte. Auch aus dem US-Bundesstaat Minnesota wurden Tornados gemeldet. In Minneapolis kam dabei mindestens ein Mensch ums Leben, wie die Behörden mitteilten. Mindestens 30 wurden verletzt. Im vergangenen Monat waren bei einer Serie verheerender Tornados im Süden der USA etwa 330 Menschen ums Leben gekommen.
http://www.tagesschau.de/ausland/tornado168.html
Bodies of Gaddafi and son removed from cold storage in dead of night to be buried in unmarked desert graves
Das Denken wurde abgeschafft
Türkische Armee tötet seit Mitte August 270 kurdische Separatisten
Auf Moskaus „schwarzer Liste“ möglicherweise in Bouts Festnahme verwickelte US-Beamte Es gibt zwei Möglichkeiten, Karriere zu machen: Entweder leistet man wirklich etwas, oder man behauptet, etwas zu leisten. Ich rate zur ersten Methode, denn hier ist die Konkurrenz bei weitem nicht so groß.
Danny Kaye