In China wird derzeit an Vorkehrungsmaßnahmen gegen den EHEC-Erreger gearbeitet, um mögliche Infektionen mit der Darmerkrankung in dem Land zu verhindern.
Wie der Pressesprecher des staatlichen Hauptamtes für Qualitätskontrolle und Quarantäne, Li Yuanping, am Montag erklärte, werden alle zuständigen Behörden dazu aufgefordert, Untersuchungsanträge für den Import von frischem Gemüse aus EU-Ländern abzulehnen. Auch sollen Einreisende und Verkehrsmittel aus den von der Darmseuche betroffenen Ländern strengeren Quarantänekontrollen unterzogen werden. Zudem dürfen an Bord von Direktflügen zwischen Deutschland und China keine gefährdeten Gerichte wie etwa Salate angeboten werden.
Bis Sonntag wurde noch kein EHEC-Infektionsfall unter den Einreisenden gemeldet.
Laut deutschen Gesundheitsexperten benötigen zahlreiche EHEC-Patienten eine Nierentransplantation. Dies könnte eventuell zu einem Mangel an Spendernieren in Deutschland führen. Zudem mahnten deutsche Behörden für Lebensmittelsicherheit an, keine selbst gezogenen rohen Sprossen zu essen, da sich darin auch eine Infektionsgefahr verbergen könnte.
Quelle: CRI
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