Neue einseitige US-Sanktionen gegen iranische Unternehmen – Hafenbetreiber IRI und die nationale Fluggesellschaft – rufen nach Ansicht des russischen Außenamtes ernsthafte Fragen hervor.
“Derartige Handlungen, denen die exterritoriale Anwendung von US-Recht zugrunde liegt, schaffen potentiell eine Situation, da auch russische Geschäftsstrukturen, die mit den oben genannten Unternehmen zusammenarbeiten, betroffen werden könnten”, hieß es in einer am Freitag in Moskau veröffentlichten Stellungnahme des Außenministeriums.
“Das unterhöhlt die Grundlagen unseres Zusammenwirkens im Rahmen der Sechser-Gruppe und wirkt sich negativ auf das Ansehen des Weltsicherheitsrates aus. Denn der Verdacht wird stärker, dass die US-amerikanische Politik der Sanktionen im Iran andere Ziele verfolgt als nur die Festigung des Regimes der Nichtweitergabe von Massenvernichtungswaffen.”
Das Außenamt bekräftigte die Position Moskaus, dass die Anwendung einseitiger Sanktionen gegen russische juristische und/oder natürliche Personen dem Charakter der gegenwärtigen Beziehungen zwischen beiden Ländern zuwiderläuft. “Dieser Kurs ist für uns absolut unannehmbar und muss revidiert werden”, betonte das Außenministerium.
http://de.rian.ru/politics/20110624/259566361.html
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