Der, am vergangenen Samstag in New York wegen angeblich versuchter Vergewaltigung eines Zimmermädchens verhaftete, ehemalige Direktor des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, galt als Gegner einer Beibehaltung des US-Dollars als internationale Leitwährung. Wie aus mehreren, bereits länger zurückliegenden, Meldungen hervorgeht, schien Strauss-Kahn dran interessiert gewesen zu sein, die künstliche, vom IWF herausgegebene, Währung, genannt Sonderziehungsrechte, in ihrer Bedeutung anzuheben. Nach Leistung einer Kaution in Millionenhöhe steht Strauss-Kahn mittlerweile unter Hausarrest.
Am vergangenen Samstag wurde Strauss-Kahn, wenige Minuten vor dem Start der Air-France-Maschine nach Paris, von der New Yorker Polizei verhaftet. Ein 32-jähriges Zimmermädchen aus Guinea beschuldigt ihn u. a. der versuchten Vergewaltigung. Rund zwei Wochen davor, am 28. April, gestand Strauss-Kahn in einem Gespräch mit der französischen Zeitung Libération seine Schwäche für Frauen ein. Gleichzeitig erklärte er, dass es ein Leichtes wäre, ihm in diesem Zusammenhang eine Falle zu stellen. Er zitierte die Möglichkeit, dass eine Frau, der man vielleicht eine halbe oder eine ganze Million Eure bezahle, behaupten könnte, er hätte sie auf einem Parkplatz vergewaltigt.



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